2 Jahre F.R.A.N.Z.-Projekt: Zunahme von Feldvögeln und Wildkräutern auf Maßnahmenflächen.
Der Einsatz für die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft zeigt erste Wirkung. Das geht aus den Monitoring-Ergebnissen der Flora und Fauna hervor, welche die Forschung im Rahmen des F.R.A.N.Z.-Projektes auf den zehn Demonstrationsbetrieben für das Jahr 2018 ermittelt hat. Von den insgesamt 14 umgesetzten Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität auf den Feldern zeigte sich etwa das Extensivgetreide besonders effektiv für Feldvögel und Ackerwildkräuter, wie z.B. Feldlerchen und die Kleine Wolfsmilch. Feldlerchenfenster auf großen Wintergetreideschlägen und Feldvogelstreifen im Mais führten zu einer Zunahme der Feldvogeldichte. Auch Blühstreifen und blühende Vorgewende wiesen eine höhere Dichte und Artenvielfalt von Tagfaltern auf als die Vergleichsflächen im Getreide.
„Die positiven Beobachtungen im letzten Jahr zeigen, dass sich die erfolgreiche Arbeit und der fruchtbare Dialog zwischen Landwirtschaft und Naturschutz auszahlen“, verdeutlichen die Projektträger Umweltstiftung Michael Otto und Deutscher Bauernverband.
F.R.A.N.Z. baut seinen Untersuchungsansatz aus. Zukünftig werden 2 weitere Insektengruppen untersucht, die als besonders gute Indikatoren für den Zustand landwirtschaftlicher Nutzflächen gelten: Laufkäfer und Schwebfliegen. Mit der Aufstockung greift das F.R.A.N.Z.-Projekt die politischen Zielsetzungen der Bundesregierung zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Insekten auf.